Tag 1: Very „tough“ but beautiful…

Da es morgen für uns sehr früh los geht, nur kurz zwei Statements zum Tag von uns! Mehr später…

Heiko: „Am ersten Tag habe ich viel gelernt: In den Alpen laufen unterscheidet sich komplett von den üblichen Straßenläufen oder Trails in heimischen Gefilden. Ich habe Respekt vor den Bergen bekommen, habe Leute stürzen sehen, habe Leute mit Kreislauf- oder Muskelproblemen gesehen. An Laufen war nicht viel zu denken, die steilen (Ski-) Hänge forderten schon bei strammen gehen das Äußerste. Dafür boten sich viele Gelegenheiten zu netten Gesprächen mit anderen Läufern.

Insgesamt bin ich aber zufrieden mit der gelaufenen Zeit und den Erfahrungen des Tages insgesamt.“

Jens: „Eine tolle erste Etappe im strahlenden Sonnenschein – aber schon sehr anstrengend und schwierig: Harte und steile Ansteige und dann technisch schwierige Downhills über Wurzeln und Felsen. Da kämpft man sich mühsam-zügig den Berg hoch und wird dann von den ganzen Downhill-Spezialisten „überrollt“. Aber es war wie immer viel besser/schneller und mit einer besseren Platzierung als erwartet – bei allem Genuss, tollen Aus- und Aufblicken auf die Zugspitze – und auch so einigen Fotos.

Die kommen aber erst morgen nachmittag/abend, da Start um 7:00 Uhr ist und wir um 5:00 Uhr aufstehen müssen. Dann auch etwas mehr zum Tag…“

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Das Wichtigste und Aktuellste haben wir Euch ja noch gestern in unseren Kurz-Statements veröffentlicht, aber anbei noch ein paar Zeilen zur ersten Etappe.

WOW – zurück in den Alpen! Das ist wirklich sehr schön, zumal der Wetterbericht nicht so ganz stimmte und wir tatsächlich gutes Wetter haben (zumindest bisher).
„Echtes“ Berglaufen ist einfach was ganz anderes als bei uns in der (auch schönen) Gegend. Es bietet ganz andere Herausforderungen (s. Heikos Statement), aber auch wahnsinnige Ausblicke und Energie.
Und irgendwie sind es die vielen kaum richtig zu beschreibenden Kleinigkeiten, die so einen Event ausmachen: Der Applaus der Wanderer, die netten Gespräche mit den Mitläufern, die netten neuen Bekanntschaften (wie mit Markus oder auch Maxim von Raidlight) ganz hoch in den Bergen über Staatsgrenzen zu laufen, …

Im Ziel trifft man sich mit den anderen Läufern, den Supportern und wird vom 4-Trails-Team in Zusammenarbeit mit den Tourismusverbänden der Zielorte immer sehr gut (und teilweise auch mit lokalen Spezialitäten) verpflegt.

Die Pasta-Party war mit Reis zwar keine lokale Spezialität, aber trotzdem sehr lecker. Wie auch die unzähligen Stücke Kuchen danach…
Nach dem Briefing werden immer noch die Bilder und das Video des Tages gezeigt – sehr professionell gemachte und emotionale Eindrücke vom Tag.
„Ist das schön hier!“ – Wenn ich das im Anstieg wegen toller Ausblicke gerufen habe, hätte ich fast Ärger mit den Laufkollegen bekommen. Ist aber so. 🙂

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