Tag 2: Schöne Trails und wahnsinnige Ausblicke…

Die zweite Etappe war wieder „ein wenig“ anstrengend, aber auch total sonnig und schön! Hätten wir das vorher gewusst, hätten wir uns beim Weckerklingeln heute morgen um 5:00 Uhr noch viel weniger beschwert…

Start war um 7 Uhr – nach einem guten Frühstück mit dem obligatorischen großen Müsli im Hotel. Aufgrund eines Bergsturzes wurde die Etappe auf eine Ausweichroute verlegt, die dann nur noch über 39,5 Kilometer und 2228 Höhenmeter ging. 🙂
Das war auch im Zusammenhang mit dem Bergwetter-Bericht gut, denn für Nachmittags waren Gewitter vorhergesagt, die gerade oben auf dem schmalen Berggrat am Gipfelkreuz auf 2200 Metern nicht gut gewesen wären. So hatten alle Läufer dort ein wenig Zeitvorsprung. Und hier unten in Imst sieht es heute nachmittag sehr sonnig und heiß aus. Aber es sind ja auch noch Läufer auf der Strecke…

Zwischen zwei knackigen Anstiegen gab es einen längeren Trail, der sehr schön laufbar war und richtig Spaß gemacht hat. Traillaufen auf Pfaden, wo man das Gefühl hat, sie laufen eher horizontal als vertikal, kann richtig schön sein! 🙂 Oben auf dem Weg zum Haiminger Kreuz (2200Hm) bzw. der Zwischenstation Haiminger Alm (1786Hm) gab es auch einige halbwegs ebene Kilometer – mit traumhaften Ausblicken in die Täler rechts und links.

Neben dem Spaß beim Laufen der Trails ging es mir auch in den Anstiegen sehr gut und ich wusste nicht, ob ich mich mehr aufs Ende der Steigung freuen – oder mir vor dem Downhill gruseln sollte.
Bis zum Gipfelkreuz war ich in der Gruppe der führenden Frau, dem Zweiten der Senior Masters Hans Hörmann und einigen anderen netten und guten Läufern. Aber schon wieder habe ich auf den letzten 12 Kilometern talabwärts 5-10 Minuten und einige Platzierungen verloren. Trotz meiner Vorsicht bin ich leicht gestürzt – ein/zwei Passagen bin ich tatsächlich auf dem A… gerutscht. Aber da sind mir die Knochen und die Gesundheit doch wertvoller als einige Minuten im Ranking.
Natürlich ist die gute Platzierung der ersten Etappe und das Gesamtklassement jetzt immer ein wenig im Hinterkopf – aber ich habe die Etappe heute sehr genossen und unzählige Fotos gemacht.

Wie auch Heiko. Respekt – er hat sich trotz seiner Höhenangst super durch die Etappe/auf den Gipfel (und die ersten 50 Meter wieder runter) gekämpft. Denn teilweise ging es beim Auf- und Abstieg auf nur 30-40cm breiten Pfaden an der Seite direkt steil die Felswand runter. Da ist sogar mir etwas komisch geworden…

Nun nutze ich am sonnigen Nachmittag im schönen Romantikhotel in Imst die Zeit zur Erholung, zum Entladen der Fotos und zum Updaten des Blogs, bevor es gleich zur Massage und zur Pasta-Party geht. Mal schauen, ob Claudio mich für morgen wieder fit bekommt, denn es geht mir zwar sehr gut, aber die Beine sind doch arg schwer…

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