Tag 7: Tough, dangerous and beautiful

20140905063217Nach einer ganz erholsame Nacht in unserer „Männer-WG“ und einem guten Frühstück im netten Hotel „Rautal“, bei dem ich per Facebook einen „Morning-Coffee-Gruß“ zu meinem Transalpine-Partner 2011 Thomas aus Dänemark geschickt habe („All the best to you, Thomas!“) ging es nach dem obligatorischen Startfoto fast direkt auf die Strecke.

20140905093615Die ersten 13 Kilometer führten in leichtem Regen moderat ansteigend bis zum VP1. Das zog sich etwas, aber wir kamen dort gut an und versorgten uns noch ein wenig, bevor es in den langen, teilweise sehr steilen Anstieg ging – über die Senneshütte zur Forcolla Sora Forno auf 2383 Metern Höhe.

Auf dem Weg dahin gab es oben richtig schöne Trails – und tolle Ausblicke.

20140905120122Dann ging es fast 900 Meter runter zum wunderschönen und sehr bekannten Pragser Wildsee – aber dieser Downhill hatte es echt in sich: Technisch sehr schwierig, teilweise über Felsen, einen Seil-gesicherten „dangerous trail“ und lange, zermürbende Schotterwege runter.

Diesen Abschnitt oben und im Abstieg waren wir sehr, sehr langsam unterwegs und ich habe leicht zweifelnd sogar mit Frank drüber gesprochen, ob der nächste Abschnitt wirklich so gemeinsam in der Zeit zu schaffen wäre. Da hat er mir aber deutlich zu verstehen gegeben, dass er hier nicht 6,5 Tage gekämpft hat, um das nicht auf jeden Fall zu versuchen.

Am VP2 direkt unten am Pragser Wildsee haben wir uns dann ausführlichst energetisch versorgt (u.a. auch wieder mit unseren „Brötchen-Burger Meyer spezial“) und sind 1,5 Stunden vor dem Zeitlimit weiter. Dieser Puffer war aber auch notwendig, da die Durchschnittsformel den nächsten Abschnitt mit 700Hm Aufstieg und langem fast 1000Hm-Abstieg sehr knapp berechnet hatte.

20140905134149Aber Frank war durch meine Zweifel und meine „Schaffbarkeits-Anfrage“ so motiviert, dass er mich mit einem sehr zügigen Anstieg auf den Weißlahnsattel (2194 Hm) schnell von seinen Kämpferqualitäten überzeugt hat. Und der war nicht einfach – aber landschaftlich toll und im aufziehenden Nebel teilweise auch ein wenig surreal. Oben auf dem Gipfel hat Frank dann PARTNER-schaftlich mit mir sein Hanuta geteilt und runter ging es: Der Abstieg war wider Erwarten technisch doch nicht ganz so schwer (das steile Geröllfeld runter hat sogar richtig Spaß gemacht) und so kamen wir locker im Zeitlimit am letzten VP an, um uns dann auf die letzten 6,7 Kilometer leicht runter noch nach Niederdorf zu machen.

20140905174756Den letzten Kilometer war Frank trotz müder Beine sogar in richtiger Partystimmung: „Datt Ding wieder gerockt.“ Stimmt! 😉
Im Ziel wurden wir vom Team empfangen und sind auch hier wieder zusammen im Hotel. Das ist richtig schön. Tabitha geht es trotz der schweren Entscheidung heute morgen, diese Etappe wegen ihrer Fußprobleme nicht zu starten, besser und wir bleiben bei unserem Motto: „FRÖHLICH!“ 😉

Fröhlich geht es dann morgen auch auf die 8. Etappe! Aber auch ein wenig „Leider.“ – denn damit neigen sich 8 incredible days ihrem Ende zu.

 

One thought on “Tag 7: Tough, dangerous and beautiful

  1. Toll Deine tägliche Berichterstattung! Viel Glück morgen auf der letzten Etappe!

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